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Reise zum Großglockner im September 2019

Von Samstag, den 07. 09 2019 bis Freitag, den 13.09.2019 fand eine 7-tägige Wanderreise zum Großglockner statt.
Es fanden 4 Tageswanderungen mit Streckenlängen von 10 - 14 km und einem Höhenunterschied bis 550 Meter sowie eine Busfahrt über die Großglockner-Hochalpenstraße statt.

Geplantes Programm war:                               

4 Tageswanderungen in der Gegend Zeller See, Rauristal, Schmittenhöhe, Kitzsteinhorn mit Streckenlängen zwischen 10 km und 14 km sowie Höhen bis  550 m

An einem Tag unternehmen wir eine Busfahrt auf der Großglockner-Hochalpenstrasse

 

Reiseleiter:Klaus Loewe

 

Wander und Erlebnisreise vom 26.05.-01.06.2019

Diesmal war unser Wander- und Reiseziel  Mitteldeutschland. Wir tauchten ein in das Länderdreieck Sachsen-Anhalt / Sachsen und Thüringen. Heike Baum organisierte diese Reise, die uns nach Merseburg führte, mit viel Engagement. Dabei halfen ihr die sehr guten Kenntnisse über ihre frühere Heimat sowie einige ihrer Freundinnen bei Führungen.

Merseburg ist eine Stadt mit tausendjähriger Geschichte. Man spricht auch von der Mutter der mitteldeutschen Städte. Dies verdankt die Stadt an der Saale einer Person, Bischof Thietmar von Merseburg. Bereits in seiner Bibliothek müssen sich die „Merseburger Zaubersprüche“ befunden  haben. Es ist die älteste althochdeutsche Handschrift mit heidnischem Inhalt.

Überwältigt haben uns der Blick vom Dom über der Saale sowie der wunderschöne Park mit seinem Renaissance-Schloss.

Merseburg, einstmals Bistum und barocke Herzogsresidenz, später beschauliche Beamten-    und Regierungshauptstadt der preußischen Provinz Sachsen, war im vorigen Jahrhundert innovatives Zentrum von Chemieindustrie und Technikentwicklung .

 

Den 2. Reisetag verbrachten wir in der größten Stadt von Sachsen-Anhalt,  in Halle an der Saale . Sie ist eine der ältesten im mitteldeutschen Raum mit über 1200 Jahre kulturhistorischen und architektonischen Besonderheiten. Georg-Friedrich Händel ist der berühmteste Sohn der Stadt.

Am Vormittag teilte sich unsere Reisegruppe in Lang- und Kurzwanderer auf.

Die Langwanderer folgten einem Wanderführer in die Dölauer-Heide, dem größten Kiefernwaldgebiet  (658 ha ) in Halle. Die Wanderung führte z.B. zur Wolfsschlucht, der Bischofswiese und der Schwedenschanze und endete im Landschaftsschutzgebiet Saaletal.

Die Kurzwanderer bestanden aus zwei Interessengruppen. Eine Gruppe spazierte über den Hallmarkt zur Marktkirche und über den Marktplatz mit dem Händel-Denkmal zur Moritzburg . Hier wurde die Dauerausstellung des Kunstmuseums Moritzburg besucht. Sie beinhaltet die Sammlung von Werken der „Brücke-Maler“, die von Hermann Gerlinger zusammen getragen wurde und Werke der Klassischen Moderne nach 1945.

Die zweite Gruppe besichtigte zunächst die Marktkirche  (Marienkirche). Hier bewunderten die Teilnehmer die 1717 durch Johann Sebastian Bach eingeweihte große Orgel und die in der Sakristei aufbewahrte Totenmaske von Martin Luther. Weiter ging es zu den Franckeschen Stiftungen, die ursprünglich durch Spendengelder als Armenschule von August Hermann  Francke gegründet wurden.  Weiter ging die Führung zum Stadtgottesacker, einer Friedhofsanlage nach Vorbild italienischer Campo Santi.

Alle Reiseteilnehmer trafen sich zum Mittagessen wieder im Halleschen Brauhaus und anschließend erwartete uns ein besonderer musikalischer Altstadtbummel. Ein Spielmann brachte uns beim Schlendern, Schauen und Verweilen durch Straßen und stille Gassen Interessantes und Wissenswertes zur Geschichte der Stadt mit Anekdoten und Legenden ihrer Bewohner zu Gehör.

 

Der dritte Tag unserer Reise führte uns in das Saale-/Unstrut-Tal. Mit dem Bus nahmen wir Kurs auf die Domstadt Naumburg. Der Naumburger Dom ist eine Schatzkammer ohne Gold und Edelsteine. Wahre Schätze sind die Skulptur der Markgräfin Uta, das Cranach Altargemälde mit der Darstellung der Maria Magdalena und die Naumburger Pietá. Hier begann für die gesamte Gruppe unsere Exkursion. Für die Langwanderer mit einem kürzeren Aufenthalt im Dom und für die Kurzwanderer eine Besichtigung mit Führung .

Die Langwanderer folgten dann einer „Weinerlebnisbegleiterin“. Vorbei an den Weinbergen von Saale und Unstrut mit den typischen Winzerberghäusern durch den Jenaer Blütengrund zum Ziel: der Rotkäppchen Sektkellerei in Freyburg / Unstrut .

Das gleiche Ziel steuerten die Kurzwanderer mit dem Bus an.

Nach einer gemeinsamen Besichtigung, Verkostung und Kauf einer Flasche des edlen Rebensaftes mit Erinnerungsetikett  „PSC Wanderreise Mai 2019“  fuhren wir mit dem Bus zurück zum Hotel.

 

Am nächsten Tag überquerten wir die Ländergrenze von Sachsen-Anhalt nach Sachsen. Ziel war Leipzig, eine der lebendigsten, einzigartigsten Städte im Freistaat Sachsen .

Die Langwanderer nahmen Kurs auf den Markkleeberger See, um ihn mit viel Elan zu umrunden. Kleine Hindernisse wurden mit Bravour überwunden.

Die Kurwanderer wurden durch die Innenstadt geführt. Dabei sahen sie das Alte Rathaus, Bartels Hof , die Thomaskirche mit kurzer Besichtigung , das Gewandhaus  und die Leipziger Oper. An der Nikolaikirche vorbei gelangten sie zur Mädler-Passage .

Im Auerbachs Keller war der Mittagstreffpunkt für alle.

Von dort ging es zur Bootsanlegestelle, wo wir am Nachmittag in drei Booten die Leipziger Grachten durchquerten und die Architektur sowie Flora und Fauna vom Wasser aus kennen lernten.

Ein Abstecher zum Völkerschlachtdenkmal rundete unseren Leipzig Aufenthalt ab.

 

Für den folgenden Tag war eine Wanderung bzw. Straßenbahnfahrt nach Bad Dürrenberg geplant. Dort erwartete uns u. a. ein gepflegter Kurpark, das 12 Meter hohe hölzerne Gradierwerk, das Borlach-Museum sowie ein Palmen- und Vogelhaus. Natürlich auch Restaurants und Cafes zur Einkehr.

Einige Teilnehmer nutzten diesen Tag auch dazu Sehenswürdigkeiten der Stadt Merseburg näher kennen zu lernen.

 

Am letzten Tag der Wander- und Erlebnisreise fuhren wir nach Weimar und damit in das von uns anvisierte 3. Bundesland Thüringen.

Vor und nach der Besichtigung der Herzogin  Anna Amalia  Bibliothek war individuelle Stadt-und Museumsbesichtigung angesagt. Im Focus standen dabei die Wohnhäuser von Goethe und Schiller, Goethes Gartenhaus, das deutsche Nationaltheater  und das Rathaus.

In 2 Gruppen organisiert erfolgte der Rundgang in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Sie war eine der ersten öffentlich zugänglichen Fürstenbibliotheken in Deutschland . Sie hat einen Bestand von ca.  1,1 Millionen Bänden und ist seit 2007 Welterbe der UNESCO.

Zur Stärkung durfte natürlich eine original Thüringer Rostbratwurst nicht fehlen.

Nach der Rückfahrt und dem Abendessen in Merseburg hieß es Koffer packen, um am nächsten nach Pulheim zu fahren.

Heike Baum

 

Sommerfest 2018

 

Unterhaltung und Frohsinn waren das Ziel des Sommerfestes und als Ergebnis konnte mit Zufriedenheit festgestellt werden; dieses Ziel wurde klar erreicht. Mit dem Bus kamen wir nach ca. 2-stündiger Fahrt in der Hütte des Westerwaldvereins in Holzhausen an. Alle Mitglieder fassten an, um die Tische und Stühle zu stellen und den mitgebrachten Kaffee und Kuchen zu präsentieren. Und los ging die Feier. Auch der Wettergott war uns gnädig, zunächst Sonnenschein und am frühen Abend Bewölkung; aber kein Regen. Natürlich wurden wir auch dem Vereinsauftrag gerecht. Angeboten wurden eine kurze und eine längere Wanderung um den 546 m hohen “Großen Stein“. In der Zwischenzeit hatte das Organisationsteam bereits die Vorbereitungen für den Grillabend abgeschlossen und die verbrauchten Kalorien konnten mit Steaks, Bratwurst und Salaten wieder aufgefrischt werden. Gesang und viele Gespräche rundeten den sommerlichen Tag ab. Als schließlich die letzten noch vorhandenen Vorräte versteigert waren, traten wir, lustig und froh einen schönen Tag erlebt zu haben, die Heimfahrt an.

 

 

Wanderreise Allgäu/Tirol im Juni 2018

 

Reutte in Tirol war das Reiseziel. 17 Wanderer traten die 8-tägige Reise an und vor Ort erwartete uns Anita, die österreichische Wanderführerin, die wir bereits von unseren Wanderreisen nach Istrien und Kärnten kannten, und die uns nunmehr zum 3. Mal führen sollte. Die ausgewählten Wanderstrecken in der Umgebung von Reutte und Füssen im Allgäu waren unseren Stärken angemessen. Wir erlebten sowohl die Bergwelt und die Seenlandschaft Tirols und der Allgäuer Alpen als auch die einzige Wildflusslandschaft im nördlichen Alpenraum Europas, das Lechtal. Blühende Bergwiesen, herrliche Ausblicke und auch der Nervenkitzel  über eine 114 m hohe und 403 m lange Hängebrücke zu wandern,  trugen zu unserer Freude bei. Ruhe und Entspannung schließlich genossen wir im Hotel Talhof, am Hang über Reutte erbaut,  mit sehr schönem Panorama. Die geselligen, gemeinsamen Abende rundeten das durchaus anstrengende Tagesprogramm ab.

 

 

 

 

 

 

 


Tagesfahrt nach Mainz im August 2018

 

Hans-Peter Wolf organisierte eine Tagesfahrt in seine alte Heimatstadt. das goldene Mainz. Zunächst erlebten wir eine Führung im Dom, der von Erzbischof Williges im Jahre 1009 errichtet wurde und am Tag seiner Einweihung in Brand geriet. Der Neubau wurde im Jahre 1036 vollendet. Diese vorwiegend aus romanischer Zeit stammende doppelchörige, dreischiffige Pfeilerbasilika ist die an Schicksalen reichste sowie baugeschichtlich fesselnde der großen rheinischen Kirchen.

 

Danach ging es in die Altstadt mit ihren schönen Fachwerkhäusern. Rote Straßenschilder zeigen zum Rhein führende, blaue parallel zum Fluss verlaufende Straßen. Anschließend sahen wir das Denkmal von Johannes Gutenberg, dem Erfinder der Druckkunst (1398 – 1468), überquerten den 50. Breitengrad und kamen zum Fastnachtsbrunnen.

Nach der Mittagspause fand eine hochinteressante Führung im Gutenbergmuseum statt. Wir konnten vier Bibeln sehen, die von Gutenberg in den Jahren 1452 -1455 gedruckt worden waren. Auch wurde uns an einer Druckpresse anschaulich gezeigt wie zu Gutenbergs Zeiten ein gedrucktes Blatt erstellt wurde.

Danach ging es - an barocken Adelspalästen mit großartigen Fassaden und tollen Innenhöfen vorbei - zu einem weiteren Höhepunkt unseres Ausfluges, ur Kirche St. Stefan. Hier konnten wir die Fenster von Marc Chagall bewundern. Die Fenster wurden zwischen 1978 und 1985 eingesetzt. Das erste, was im Blick auf die Bilder fasziniert, sind ihre Farben, die unser Lebensgefühl unmittelbar ansprechen. Aus dem alles beherrschenden Blau leuchten farbige Darstellungen aus dem alten Testament, Bilder zu Psalmen und Visionen Chagalls zur Heilsgeschichte.

 

In einem am Rhein gelegenen Café ließen wir bei schönstem Wetter den Tag ausklingen.

 

Wander- und Erlebnisreise in die Fränkische Schweiz im Oktober 2017

 

„Wohl auf, die Luft geht frisch und rein,

Wer lange sitzt muss rosten.“

 

Mit diesem Lied von Viktor v. Scheffel auf den Lippen steuerten 41 Mitglieder der Wanderabteilung bei der Wander-und Erlebnisreise 2017 das Reiseziel, die „Fränkische Schweiz“, an.

 

Die Fränkische Schweiz in Oberfranken ist eine charakteristische Berg- und Hügellandschaft mit markanten Felsformationen und Höhlen sowie einer hohen Dichte an Burgen und Ruinen. Es gibt zahlreiche Höhlen, von denen die bekannteste und größte die Teufelshöhle bei Pottenstein ist.

 

Wie bei unseren Reisen üblich, gab es wieder ein getrenntes Programm für Lang- und Kurzwanderer. 3 Tageswanderungen durch das landschaftlich reizvolle Tal des Flüsschens Wiesent, aber natürlich auch mit Anstiegen auf die angrenzenden Höhen und der Besuch von Burgen und Höhlen waren anstrengende, aber lohnenswerte Ziele. Dass es eine Karstlandschaft war, sah man an den immer wieder steil aufragenden Dolomitfelsen.

 

Führungen und Besichtigungen gehörten natürlich auch zum Reiseprogramm. In der Basilika Gößweinstein erlebten wir ein Orgelkonzert und in der Teufelshöhle bewunderten wir die in tausenden von Jahren entstandenen Tropfsteine. Die Altstädte von Forchheim und Ebermannstadt beeindruckten uns mit den vielen schönen Fachwerkhäusern.

In Nürnberg begann die Stadtbesichtigung im Wahrzeichen der Stadt, der Kaiserburg. Von dort aus ging es  hinunter in die Altstadt zur Sankt Sebald Kirche. Unterwegs bewunderten wir die alten Fachwerkhäuser. Obwohl die Nürnberger Altstadt nach dem Zweiten Weltkrieg zu mehr als 90 Prozent zerstört war, wurden die wichtigsten historischen Bauwerke restauriert. Weiter ging es über den sehr schönen Marktplatz mit seinen vielen Marktständen unter rotweißen Sonnenschirmen über die Pegnitz zur St. Lorenzkirche und später zurück zum schönen Brunnen. Eindrucksvoll war die anschließende Führung im Albrecht-Dürer- Haus bei der uns „Frau Dürer“ persönlich aus dem Leben der Familie berichtete.

In Bamberg nahm uns unsere Stadtführerin an der Konzert- und Kongresshalle in Empfang. Während wir an der Regnitz entlang gingen und schon einen ersten Blick auf „Klein Venedig“ werfen konnten, erzählte sie uns so manches über die Stadtgeschichte. Bamberg ist ein Gesamtkunstwerk und stellt eines der größten unversehrt erhaltenen Altstadtensembles Europas dar. Die Stadt gehört mit herausragenden Sehenswürdigkeiten wie Kaiserdom und Alte Hofhaltung, Altes Rathaus und Neue Residenz sowie durch die einmalige Atmosphäre der verwinkelten Gassen zum Weltkulturerbe.