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Tagesfahrt nach Mainz im August 2018

 

Hans-Peter Wolf organisierte eine Tagesfahrt in seine alte Heimatstadt. das goldene Mainz. Zunächst erlebten wir eine Führung im Dom, der von Erzbischof Williges im Jahre 1009 errichtet wurde und am Tag seiner Einweihung in Brand geriet. Der Neubau wurde im Jahre 1036 vollendet. Diese vorwiegend aus romanischer Zeit stammende doppelchörige, dreischiffige Pfeilerbasilika ist die an Schicksalen reichste sowie baugeschichtlich fesselnde der großen rheinischen Kirchen.

 

Danach ging es in die Altstadt mit ihren schönen Fachwerkhäusern. Rote Straßenschilder zeigen zum Rhein führende, blaue parallel zum Fluss verlaufende Straßen. Anschließend sahen wir das Denkmal von Johannes Gutenberg, dem Erfinder der Druckkunst (1398 – 1468), überquerten den 50. Breitengrad und kamen zum Fastnachtsbrunnen.

Nach der Mittagspause fand eine hochinteressante Führung im Gutenbergmuseum statt. Wir konnten vier Bibeln sehen, die von Gutenberg in den Jahren 1452 -1455 gedruckt worden waren. Auch wurde uns an einer Druckpresse anschaulich gezeigt wie zu Gutenbergs Zeiten ein gedrucktes Blatt erstellt wurde.

Danach ging es - an barocken Adelspalästen mit großartigen Fassaden und tollen Innenhöfen vorbei - zu einem weiteren Höhepunkt unseres Ausfluges, ur Kirche St. Stefan. Hier konnten wir die Fenster von Marc Chagall bewundern. Die Fenster wurden zwischen 1978 und 1985 eingesetzt. Das erste, was im Blick auf die Bilder fasziniert, sind ihre Farben, die unser Lebensgefühl unmittelbar ansprechen. Aus dem alles beherrschenden Blau leuchten farbige Darstellungen aus dem alten Testament, Bilder zu Psalmen und Visionen Chagalls zur Heilsgeschichte.

 

In einem am Rhein gelegenen Café ließen wir bei schönstem Wetter den Tag ausklingen.

 

Wanderreise Allgäu/Tirol im Juni 2018

 

Reutte in Tirol war das Reiseziel. 17 Wanderer traten die 8-tägige Reise an und vor Ort erwartete uns Anita, die österreichische Wanderführerin, die wir bereits von unseren Wanderreisen nach Istrien und Kärnten kannten, und die uns nunmehr zum 3. Mal führen sollte. Die ausgewählten Wanderstrecken in der Umgebung von Reutte und Füssen im Allgäu waren unseren Stärken angemessen. Wir erlebten sowohl die Bergwelt und die Seenlandschaft Tirols und der Allgäuer Alpen als auch die einzige Wildflusslandschaft im nördlichen Alpenraum Europas, das Lechtal. Blühende Bergwiesen, herrliche Ausblicke und auch der Nervenkitzel  über eine 114 m hohe und 403 m lange Hängebrücke zu wandern,  trugen zu unserer Freude bei. Ruhe und Entspannung schließlich genossen wir im Hotel Talhof, am Hang über Reutte erbaut,  mit sehr schönem Panorama. Die geselligen, gemeinsamen Abende rundeten das durchaus anstrengende Tagesprogramm ab.

 

 

 

 

 

 

 

Sommerfest 2018

 

Unterhaltung und Frohsinn waren das Ziel des Sommerfestes und als Ergebnis konnte mit Zufriedenheit festgestellt werden; dieses Ziel wurde klar erreicht. Mit dem Bus kamen wir nach ca. 2-stündiger Fahrt in der Hütte des Westerwaldvereins in Holzhausen an. Alle Mitglieder fassten an, um die Tische und Stühle zu stellen und den mitgebrachten Kaffee und Kuchen zu präsentieren. Und los ging die Feier. Auch der Wettergott war uns gnädig, zunächst Sonnenschein und am frühen Abend Bewölkung; aber kein Regen. Natürlich wurden wir auch dem Vereinsauftrag gerecht. Angeboten wurden eine kurze und eine längere Wanderung um den 546 m hohen “Großen Stein“. In der Zwischenzeit hatte das Organisationsteam bereits die Vorbereitungen für den Grillabend abgeschlossen und die verbrauchten Kalorien konnten mit Steaks, Bratwurst und Salaten wieder aufgefrischt werden. Gesang und viele Gespräche rundeten den sommerlichen Tag ab. Als schließlich die letzten noch vorhandenen Vorräte versteigert waren, traten wir, lustig und froh einen schönen Tag erlebt zu haben, die Heimfahrt an.

 

 

Wander- und Erlebnisreise in die Fränkische Schweiz im Oktober 2017

 

„Wohl auf, die Luft geht frisch und rein,

Wer lange sitzt muss rosten.“

 

Mit diesem Lied von Viktor v. Scheffel auf den Lippen steuerten 41 Mitglieder der Wanderabteilung bei der Wander-und Erlebnisreise 2017 das Reiseziel, die „Fränkische Schweiz“, an.

 

Die Fränkische Schweiz in Oberfranken ist eine charakteristische Berg- und Hügellandschaft mit markanten Felsformationen und Höhlen sowie einer hohen Dichte an Burgen und Ruinen. Es gibt zahlreiche Höhlen, von denen die bekannteste und größte die Teufelshöhle bei Pottenstein ist.

 

Wie bei unseren Reisen üblich, gab es wieder ein getrenntes Programm für Lang- und Kurzwanderer. 3 Tageswanderungen durch das landschaftlich reizvolle Tal des Flüsschens Wiesent, aber natürlich auch mit Anstiegen auf die angrenzenden Höhen und der Besuch von Burgen und Höhlen waren anstrengende, aber lohnenswerte Ziele. Dass es eine Karstlandschaft war, sah man an den immer wieder steil aufragenden Dolomitfelsen.

 

Führungen und Besichtigungen gehörten natürlich auch zum Reiseprogramm. In der Basilika Gößweinstein erlebten wir ein Orgelkonzert und in der Teufelshöhle bewunderten wir die in tausenden von Jahren entstandenen Tropfsteine. Die Altstädte von Forchheim und Ebermannstadt beeindruckten uns mit den vielen schönen Fachwerkhäusern.

In Nürnberg begann die Stadtbesichtigung im Wahrzeichen der Stadt, der Kaiserburg. Von dort aus ging es  hinunter in die Altstadt zur Sankt Sebald Kirche. Unterwegs bewunderten wir die alten Fachwerkhäuser. Obwohl die Nürnberger Altstadt nach dem Zweiten Weltkrieg zu mehr als 90 Prozent zerstört war, wurden die wichtigsten historischen Bauwerke restauriert. Weiter ging es über den sehr schönen Marktplatz mit seinen vielen Marktständen unter rotweißen Sonnenschirmen über die Pegnitz zur St. Lorenzkirche und später zurück zum schönen Brunnen. Eindrucksvoll war die anschließende Führung im Albrecht-Dürer- Haus bei der uns „Frau Dürer“ persönlich aus dem Leben der Familie berichtete.

In Bamberg nahm uns unsere Stadtführerin an der Konzert- und Kongresshalle in Empfang. Während wir an der Regnitz entlang gingen und schon einen ersten Blick auf „Klein Venedig“ werfen konnten, erzählte sie uns so manches über die Stadtgeschichte. Bamberg ist ein Gesamtkunstwerk und stellt eines der größten unversehrt erhaltenen Altstadtensembles Europas dar. Die Stadt gehört mit herausragenden Sehenswürdigkeiten wie Kaiserdom und Alte Hofhaltung, Altes Rathaus und Neue Residenz sowie durch die einmalige Atmosphäre der verwinkelten Gassen zum Weltkulturerbe.