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Karate hat eine weit verzweigte Geschichte. Der eigentliche Ursprung ist jedoch in China zu finden. Shaolinmönche entwickelten ein effektives waffenloses Kampfsystem mit dem Namen Kung-Fu (jap. Kempo). Der ganze Körper wurde zu einer Art Waffe ausgebildet. Über den Kulturaustausch mit China gelangte das Kung-Fu bruchstückhaft nach Okinawa, im Laufe der Zeit entwickelten sich daraus unterschiedliche Stilrichtungen und Systeme. Karate lässt zwei Übersetzungen zu: Die Kunst aus China oder die Kunst der leeren Hand. Der Karate Stil Shōtōkan- und Shōtōkai-Stil wurde erst 1922 durch den Begründer des Shotokan-Karate Gichin Funakoshi in Japan vorgestellt. Funakoshi, der Begründer des moderen Karate, orientierte sich ebenso wie seine Zeitgenossen J.Kano und M. Ueshiba mehr an der Wertevorstellungen des Do, wo der Schwerpunkt auf der geistigen und moralischen Entwicklung liegt. 
Der Begriff Shotokan-Karate resultierte aus dem Spitznamen Funakoshis, der diese Bezeichnungen eigentlich ablehnte, aber aufgrund der zahlreichen Konkurrenz verschiedener Stilrichtungen gezwungen war, seinem Karatestil einen Namen zugeben. Karate verbreitete sich schnell über die ganze Welt und zählt heute neben dem Judo zu den bekanntesten Kampfkünsten.

Shotokan-Karate bietet ein anspruchvolles Training, das in seiner Effektivität sicherlich unbestritten ist. Durch den Einsatz des ganzen Körpers erfordert Karate viel Geduld, Selbstdisziplin und ein hartes Training. Beim Karate werden Tritt- und Schlagtechniken eingesetzt, hierzu werden u.a. Handkante, Ellbogen, Faust, Füße und Beine genutzt. Es erfordert höchste Perfektion, Koordination, Konzentration und Schnelligkeit.