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Franziska Paul

Graduierung: 2. Dan Judo, 2. Kyu Ju-Jutsu

Geburtsjahr: 1994

Judoka seit: 2001

Beruf: Grundschullehramtsstudentin (Referendarin ab November 2021)

Qualifikationen

  • Trainerin B Leistungssport
  • Trainerin B Breitensport
  • Trainerin B Gewaltprävention
  • Trainerin C Leistungssport
  • Trainerin C Breitensport
  • Kyu-Prüferin

Funktionen und Ämter

  • Kadertrainerin im Pulheimer Sport-Club

    Was sind Deine größten sportlichen Erfolge im Judo?

    Nach 20 Jahren Wettkampfjudo fiel es mir nicht leicht mit dem Sport, der mich seit meinem 7. Lebensjahr begleitet hat, aufzuhören. Seit 2019 nehme ich an keinen Turnieren mehr selbst teil und kämpfe auch in keiner Liga mehr. Ich bin mit dem Kampfsport aufgewachsen, habe gelacht, geweint, gelernt an meine Grenzen zu gehen und in vielen Situationen diese auch zu überwinden. Bereits 2008, im Alter von 13 Jahren hatte ich großes Verletzungspech und musste mit 4 Operationen 2 Jahre pausieren. Und trotzdem habe ich jeden einzelnen Kampf, jedes Turnier so sehr geliebt, egal ob ich gewann oder verlor, sodass ich weiterkämpfte. 2018 entschied ich mich nach erneuter längerer Kampfpause, in der Bezirksliga für Düsseldorf und Einzelwettkämpfe anzutreten. 2019 & 2020 verletzte ich mich erneut so schwer, dass ich nun schweren Herzens das Wettkampfjudo aufgeben musste, um mit 60 Jahren immer noch meiner Leidenschaft, dem Sport, nachgehen zu können. Bei dem ein oder anderen Training werdet ihr mich aber weiterhin antreffen. ;) Judo ist und bleibt für mich ein ganz großer Teil meines Lebens.

    Was war bisher Dein größter Erfolg als Trainerin?

    Mein größter Erfolg ist der Erfolg meiner Judoschüler! Ich habe mich sehr gefreut, dass es einige meiner "Kids" aus meinen anfänglichen Trainingsgruppen in den Landeskader geschafft haben; über die Jahre viele Medaillen international auf riesigen, sehr stark besetzten Turnieren erkämpfen konnten (bspw. Alder Cup Frankfurt, International Judo Tournament Venray, ...). Jeder Podiumsplatz auf einem noch so kleinen oder großen Turnier – die strahlenden Augen der Judoka – sind für mich der größte zu verzeichnende Erfolg.

    Es gibt viele spannende Sportarten, warum ausgerechnet Judo?

    Judo ist die größte Leidenschaft seit meiner Kindheit. Judo ist eine der vielfältigsten Sportarten die ich kenne: Ausdauer, Koordination, Kraft, Beweglichkeit, Selbstdisziplin, Wertevermittlung, Kampfgeist... all dies vereint dieser Sport. Besonders gefällt mir beim Judo der Umgang innerhalb der Judofamilie. Egal ob in Kanada, Tschechien oder in den Niederlanden: Wenn man auf der Judomatte steht spricht man eine Sprache.

    Wie bist Du Trainerin geworden?

    Mit 16 Jahren durfte ich meine erste eigene Judokindergruppe trainineren. Einige der Kinder sind bis heute dem Judo verfallen und trainieren im NRW Landeskader. Das Trainerdasein, die Betreuung auf Turnieren am Wochenende und die Zusammenarbeit mit den Kindern hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich immer mehr Gruppen übernehmen und sehr viel Erfahrung sammeln konnte. Seitdem bin ich leidenschaftlich Trainerin und stecke dort mein ganzes Herzblut hinein. Nach und nach konnte ich Trainerlizenzen erwerben, mich weiterbilden und mit den verschiedensten Altersklassen mitlernen. Die Arbeit mit den Kindern, die Organisation von Veranstaltungen bzw. die Betreuung auf großen auch internationalen Turnieren macht mir am aller meisten Spaß. Aus dieser Tätigkeit ist auch mein Berufswunsch, das Grundschullehramt, entstanden.

    Welchen Ratschlag / welchen Tipp kannst Du jungen Judoka mit auf den Weg geben?

    Nur Übung macht Talent, aber Ehrgeiz den Sieg!

    Was machst Du eigentlich, wenn Du nicht gerade auf der Judomatte unterwegs bist? Bleibt noch Zeit für andere Hobbies?

    Neben meinem eigenen Judotraining und der Leitung der Kadergruppe findet Ihr mich zu 99% beim Sport. Ich mache Kraftsport, jogge und besonders gerne gehe ich in den Bergen stundenlang wandern und klettern, aber auch Ski- und Snowboard fahre ich im Winter. Im Sommer klettere ich am liebsten in Klettersteigen. Nebenbei spiele ich noch ein wenig Badminton. Seit meiner Ellenbogenverletzung im Sommer 2020 habe ich mich schweren Herzens entschieden, nicht mehr selbst an Wettkämpfen teilzunehmen. Meine große Leidenschaft bleibt jedoch das körperliche und geistige Messen mit anderen. Seitdem habe ich eine neue Herausforderung gesucht und Ende 2020 angefangen beim 1. FC Düren Fussball zu spielen. Beim Judotraining beim TSV Hertha Walheim und beim ESV Köln werdet Ihr mich aber weiterhin regelmäßig auf der Matte sehen. :)

    Eine weitere große Leidenschaft von mir sind Hunde. Schon als Kind hatte ich einen Pflegehund vom Nachbarn. Nach meinem Referendariat werde ich mir meinen Traum erfüllen und einen eigenen Welsh Springer Spaniel kaufen.

    Wann und wie bist Du zum PSC gekommen?

    Ende 2019 konnte mich Chris als Kadertrainerin gewinnen.

    Was ist Dein Lieblingsessen?

    Kaiserschmarrn auf der Alm nach 25 km und 1600 hm Wanderung. :D

    Was würdest Du tun, wenn Du im Lotto gewinnst?

    Neben meinem Haus würde eine riesige Judohalle stehen, mit allen Sportgeräten, die man für ein perfektes Training braucht.

    Welche Musik hörst Du gerne?

    Das erträgt die Kadergruppe jedes Training → kommt gern vorbei und hört es Euch an!