Erfolgreiche Sportler im Pulheimer SC

Der Pulheimer SC hat viele Mitglieder, die in ihrer Sportart äußerst erfolgreich sind. Andere Vereine können nur anerkennend auf unseren Verein blicken, solche Sportler hätte jeder Verein gerne in seinen Reihen.

 

Unsere erfolgreichen Sportler sollen in einer Interview-Reihe vorgestellt werden, da ihre außer­ordentlichen Leistungen eine breitere Öffentlichkeit verdient haben. Anfangen wollen wir die Vorstellungsreihe mit einer Sportlerin aus unserer Budo-Abteilung, nämlich mit Frau Miriam Sikora.

Frau Sikora und Herr Christian Steinert, ebenfalls Mitglied des Pulheimer SC, sind deutsche Kata-Meister im Judo. Bei der Kata-Europameisterschaft auf Gran Canaria im Juli 2019 schrammten Frau Sikora und Herr Steinert knapp an einem Podiumsplatz vorbei und wurden fünfte. Auch nahmen Frau Sikora und Herr Steinert an der Weltmeisterschaft im September 2019 in Chungju-Südkorea teil. Beim Start der EJU-Kata-Tour in Brüssel, Ende Februar 2019, erkämpften sich Frau Sikora und Herr Steinert in der Katame No Kata energisch den dritten Platz, dies gegen ein großes internationales Teilnehmerfeld und standen auf dem Siegespodest mit den amtierenden Europameistern und den Vizeweltmeistern. Frau Sikora ist Mitglied im Nationalkader des deutschen Judo-Bundes

Dank ihrer großen Erfolge, die Frau Sikora zusammen mit Herrn Steinert bei Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und in internationalen Turnieren erzielt, ist sie ein leuchtendes Vorbild für andere Sportler im Pulheimer SC und natürlich insbesondere für die Jugendlichen in unserer Budo-Abteilung. Frau Sikora ist nicht nur eine geradezu vorbildliche Teamplayerin, sie war auch gerne bereit, im Interview Fragen zu beantworten.

Was tun Sie morgens als erstes, wenn der Wecker klingelt?
Als erstes mache ich mir einen Espresso.

Warum ausgerechnet Judo?
Als Kind habe ich zunächst getanzt, dies hat mir dann aber nicht mehr so gut gefallen und ich wollte einmal Judo ausprobieren, weil mein Vater früher den Judo-Sport ausgeübt hat. Er hat immer wieder davon erzählt.

Mit welchem Sportler würden Sie gerne einmal die Rollen tauschen?
Ich würde gerne einmal Motocross fahren.

Warum immer noch Judo?
Judo ist meine Leidenschaft, weil es eine sehr vielseitige Sportart ist. Egal, in welcher Situation man im Leben ist, man kann immer Judo machen. Judo ist mehr als Sport. In der Sportart werden auch Werte vermittelt, wie Respekt, Höflichkeit und Fairness.

Wer ist ein Vorbild für Sie?
Alfred Hampel (Mitglied im Pulheimer SC und Trainer in der Budo-Abteilung) ist für mich ein Vorbild und die amtierenden Welt-und Europameister im Ju-No-Kata sind für mich ein Vorbild.

Welchen Sport beherrschen Sie gar nicht?
Geräteturnen.

Wie entspannen Sie sich nach einem Wettkampf?
Ich gehe gerne an die frische Luft und suche die Ruhe, auch esse ich gerne.

Was wäre für Sie der absolute Horror bei einem Wettkampf?
Wenn ich im Wettkampf eine Technik vergesse.

Gibt es etwas, für das Sie auch einmal ihre Disziplin, die für Top-Athleten erforderlich ist, über Bord werfen würden?
Bei gutem Wetter einmal Motorrad fahren.

Haben Sie einen Lieblingsfilm?
Ich sehe gerne Filme von Woody Allen.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Spaß beim Judo.

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